Kategorie «Ostdeutschland»

„Anschluss statt Wiedervereinigung“: Ökonom über Einheits-Folgen und Ostdeutschland 30 Jahre später

Auch nach 30 Jahren deutscher Einheit gibt es nicht die einst versprochenen „blühenden Landschaften“ in Ostdeutschland. Damit war nicht die Renaturierung des DDR-Gebietes gemeint. Es gibt manch kleineren und größeren „Garten“, wo wirtschaftliche Blütenträume wahr wurden. Der Ökonom Ulrich Busch hat im Gespräch einen Überblick gegeben.

USA und Nato als „Elefanten im Raum“ bei Tagung zum deutsch-russischen Verhältnis

Der Abzug der sowjetischen Truppen aus der wiedervereinigten Bundesrepublik 1994 hat viele Hoffnungen auf ein gutes deutsch-russisches Verhältnis hervorgebracht. Davon ist heute nicht viel übrig. Eine Veranstaltung in Berlin hat sich unter anderem damit beschäftigt und gefragt, wie wieder Vertrauen und Kooperation möglich sein können.

Ghettos in deutschen Städten? – Studie: Spaltung in arme und reiche Wohnviertel nimmt zu

Deutsche Städte leiden nicht nur an schwachen Finanzen und fehlenden Investitionen – zunehmend ist auch ihre soziale Architektur brüchig. Das stellt eine aktuelle Studie fest. Danach nimmt die soziale Spaltung der Städte nach Wohngebieten für Reiche und Arme zu. Ko-Auto Marcel Helbig sieht darin aber noch keine Ghettoisierung wie in den USA.

Die Linke: „Mehr für Ostdeutschland tun“ – Bundesregierung versagt bei Fluchtursachen

Einen „Gerechtigkeitsplan Ost“ will die Partei Die Linke erarbeiten und eine „Allianz für Ostdeutschland“ schmieden. Das hat Fraktionschef und Spitzenkandidat Dietmar Bartsch gemeinsam mit Gregor Gysi am Montag in Berlin angekündigt. SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz soll aus seinem „Schlafwagen aussteigen“ und interessanteren Wahlkampf machen.