Der (un)aufhaltsame Untergang der Ukraine
Selenskyjs Ex-Sprecherin will den Krieg beenden, den der Westen fortsetzen will – mit fatalen Folgen für die Ukraine
Geschriebenes zum Nachlesen – von Tilo Gräser
Selenskyjs Ex-Sprecherin will den Krieg beenden, den der Westen fortsetzen will – mit fatalen Folgen für die Ukraine
Ukrainische und deutsche Militärs verbindet der „ewige Feind“ Russland
Berliner Zeitung am 4.4.25: „Bei den Gedenkveranstaltungen rund um den 80. Jahrestag der Befreiung von Nazi-Deutschland sind offizielle Vertreter Russlands und Belarus’ in Berlin und Brandenburg nicht willkommen. Das geht aus einer Handreichung des Auswärtigen Amts (AA) hervor, die der Berliner Zeitung vorliegt.“
Kiews Präsident Selenskyj will keinen Waffenstillstand, wie er beim Treffen mit US-Präsident Trump am Freitag erklärte. Während er den Krieg fortsetzen will, «um Putin zu stoppen», will Trump das Sterben in der Ukraine beenden. Die unterschiedlichen Positionen führten zum historischen Eklat.
»Jedenfalls habe ich bei Russen keinen Argwohn gegenüber Deutschland gespürt. Man kann dafür nur dankbar sein. Schon deshalb steht es uns nicht zu, antirussische Gefühle zu hegen. Wenn jemand uns dazu verleiten will, sollten wir ihm die kalte Schulter zeigen.«
Helmut Schmidt 2008
Der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt (1918 – 2015) hat sich in seinem 2008 veröffentlichten Buch „Ausser Dienst – Eine Bilanz“ über die Entwicklungen seit dem Ende des Kalten Krieges geäußert. Darin machte er sich auch Gedanken über die Politik und die Zukunft Deutschlands. Er hat sich dabei auch zum deutsch-russischen Verhältnis geäußert. Seine Worte dazu sind heute (2024) um so bemerkenswerter.
In der Ukraine versuchen die USA, die von ihnen beherrschte unipolare Weltordnung zu sichern – gegen eine multipolare Welt, wie sie Russland und China anstreben. Das erklärte der Philosoph und Publizist Hauke Ritz bei einem Vortrag in Berlin. Aus seiner Sicht kann nur eine starke gesellschaftliche Friedensbewegung aus der entstandenen Eskalation herausführen. Dazu sei die Politik nicht mehr in der Lage.
Die Bundesregierung hat nun den Meldungen zufolge beschlossen, 14 Kampfpanzer vom Typ „Leopard 2“ an die von den US-Marionetten in Kiew geführte ukrainische Armee zu liefern, um sie im Krieg gegen Russland einzusetzen. Dazu soll anderen Ländern erlaubt werden, Panzer desselben Typs aus ihren Beständen ebenfalls Richtung Kiew zu schicken. Und das soll nach allen …
Das, was wir derzeit an entweder chaotisch erscheinender oder einem Plan bzw. externen Auftrag folgender bundesdeutscher Regierungspolitik erleben, von Energiekrise bis zum Eintritt in den Krieg gegen Russland, begann, lange bevor Russlands Präsident Wladimir Putin am 24. Februar 2022 einen Militäreinsatz gegen die derzeit herrschende Führung der Ukraine befahl, der inzwischen zu einem offenen Krieg des Westens gegen Russland auf ukrainischem Boden wurde.