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Einäugiges Hilfsmittel der Nato stillgelegt – „Keine gute Arbeit und kein guter Geist“

Am Sonntag beendet das Internationale Jugoslawien-Tribunal in Den Haag nach 24 Jahren und 84 Urteilen seine Arbeit. Hannes Hofbauer, langjähriger Beobachter der Ereignisse auf dem Balkan, kritisiert das Tribunal als juristische Fortsetzung der westlichen Politik gegenüber Jugoslawien. Er erinnert an die Rolle Berlins und Wiens dabei.

Ex-Kohl-Berater kritisiert Westen: „Wir sind nie ein Stück auf Russland zugegangen“

Für die heutige Konfrontation mit Russland ist zum Großteil die westliche Politik verantwortlich. Das haben die Teilnehmer einer hochkarätig besetzten Diskussionsrunde am Montag in Berlin festgestellt. Sie haben auch an ehrliche Angebote aus Moskau und uneingelöste Versprechen des Westens erinnert – und an eine nie umgesetzte Zusage.

Kritik an „Skandalurteil“ gegen Mladic: „Illegales Tribunal im Auftrag der Nato“

Von einem „Skandalurteil auf Basis vorgefasster Meinungen“ gegen den bosnisch-serbischen Ex-General Ratko Mladic am Mittwoch spricht Klaus Hartmann, Vorsitzender des Freidenker-Verbandes und Beobachter der Ereignisse. Der Journalist und Verleger Hannes Hofbauer sieht darin eine juristische Fortsetzung des Nato-Vorgehens gegen Jugoslawien.

Zerstörung Syriens für westliches Interesse an Öl und Gas – Deutsche Politik dabei

Verhandlungen aller Beteiligten ohne Vorbedingungen – das ist notwendig, um den Krieg in Syrien zu beenden, so der Völkerrechtler Norman Paech. Er kritisiert die westliche Politik, die lange vor 2011 begonnen habe, auf einen Umsturz in Damaskus hinzuarbeiten. Das Land darf nicht geteilt werden, sagt er und fordert, das Völkerrecht einzuhalten.

Experte: Aktuelle Rüstungszahlen zeigen „keine gesteigerte Bedrohung durch Russland“

Die russischen Militärausgaben sind im Zusammenhang mit der Sicherheitslage des Landes und im Vergleich zu den US-Rüstungsausgaben unterdimensioniert. Das stellt der Abrüstungsexperte Otfried Nassauer im Interview fest. Er warnt vor einer erneuten Rüstungsspirale und fordert die Rückkehr zu Entspannungspolitik und Vertrauensbildung.