Schlagwort «Russland»
Eine Schande
Berliner Zeitung am 4.4.25: „Bei den Gedenkveranstaltungen rund um den 80. Jahrestag der Befreiung von Nazi-Deutschland sind offizielle Vertreter Russlands und Belarus’ in Berlin und Brandenburg nicht willkommen. Das geht aus einer Handreichung des Auswärtigen Amts (AA) hervor, die der Berliner Zeitung vorliegt.“
Friedensstifter versus Kriegstreiber
Was für ein Schauspiel wurde uns da am Freitag live im Weißen Haus geboten: US-Präsident Donald Trump und sein Vize James D. Vance liefern sich mit dem Kiewer Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ein Wortgefecht, dass mit dem Abbruch des Treffens endet.
«Sie spielen mit dem 3. Weltkrieg» – Wie es zum Eklat im Weißen Haus kam
Kiews Präsident Selenskyj will keinen Waffenstillstand, wie er beim Treffen mit US-Präsident Trump am Freitag erklärte. Während er den Krieg fortsetzen will, «um Putin zu stoppen», will Trump das Sterben in der Ukraine beenden. Die unterschiedlichen Positionen führten zum historischen Eklat.
Standhaft für Frieden
Ich finde es unglaublich, was Michael von der Schulenburg kürzlich in Berlin bei der «Eurasien Gesellschaft» aus dem EU-Parlament berichtete. Demnach wird ihm, wenn er sich in seiner einmütigen Redezeit für mögliche Verhandlungen im Ukraine-Krieg ausspricht, entgegengerufen, er solle sich schämen. Oder noch schlimmer: Seine Familie müsse sich für ihn schämen.
„Die Welt wandelt sich“
Der Schweizer Historiker und Friedensforscher Daniele Ganser füllt inzwischen mit seinen Vorträgen große Hallen wie sonst nur Popstars. Doch was er sagt und schreibt stört anscheinend jene, die er kritisiert. Deshalb wird versucht, seine Veranstaltungen zu verhindern und Ganser in Misskredit in der Öffentlichkeit zu bringen. Dazu und über den Ukraine-Krieg hat „Hintergrund“ mit dem Historiker und Friedensforscher gesprochen.
Der (un)aufhaltsame Weg in den Dritten Weltkrieg
Der Journalist Jörg Kronauer beschreibt in seinem jüngsten Buch, wie und warum der US-geführte Westen gegen Russland und China aufmarschiert. Zugleich warnt er davor, dass „Der Aufmarsch“, so der Buchtitel, in den Dritten Weltkrieg führt. „Hintergrund“ hatte die Gelegenheit, mit dem Autor zu sprechen, als er kürzlich in Berlin zu einem Vortrag weilte.
Hören Sie auf Helmut Schmidt!
»Jedenfalls habe ich bei Russen keinen Argwohn gegenüber Deutschland gespürt. Man kann dafür nur dankbar sein. Schon deshalb steht es uns nicht zu, antirussische Gefühle zu hegen. Wenn jemand uns dazu verleiten will, sollten wir ihm die kalte Schulter zeigen.«
Helmut Schmidt 2008
Wissenswertes 13: Helmut Schmidt 2008 über das Verhältnis zu Russland
Der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt (1918 – 2015) hat sich in seinem 2008 veröffentlichten Buch „Ausser Dienst – Eine Bilanz“ über die Entwicklungen seit dem Ende des Kalten Krieges geäußert. Darin machte er sich auch Gedanken über die Politik und die Zukunft Deutschlands. Er hat sich dabei auch zum deutsch-russischen Verhältnis geäußert. Seine Worte dazu sind heute (2024) um so bemerkenswerter.
Nicht in meinem Namen
Vor fast zwei Jahren, am 27. Februar 2022, hat der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz von der SPD im Deutschen Bundestag eine «Zeitenwende» ausgerufen. Anlass war der Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine drei Tage zuvor.