Nachrichtenmosaik Corona – Folge 167

Gesammelte Informationen und Nachrichten zur Corona-Krise, jeweils als Momentaufnahme
(persönliche Anmerkungen und Äußerungen sind kursiv gesetzt)

• Hunderttausende demonstrierten bundesweit gegen die Corona-Politik

„In vielen Städten der Bundesrepublik wurde am Montag gegen die Maßnahmen protestiert. Die Berliner Zeitung hörte sich in den Bundesländern um.
Auch am Montag dieser Woche gingen im gesamten Bundesgebiet wieder Hunderttausende auf die Straße, um gegen die Corona-Politik der Regierung zu protestieren. Wie schon in den Wochen zuvor trafen sie sich bei Kundgebungen und zu „Montagsspaziergängen“. Auf Anfrage der Berliner Zeitung teilten die Polizeipräsidien und Innenministerien der Bundesländer die Teilnehmerzahlen mit. Demnach nahmen an den Montagsprotesten in dieser Woche mehr als 280.000 Menschen teil. In Hessen, wo vor einer Woche 15.000 Teilnehmer gezählt wurden, konnte das Innenministerium bislang keine Angaben machen. Am Montag voriger Woche waren insgesamt 296.000 Menschen unterwegs und am 24. Januar rund 382.000. (…)“
Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/fast-300000-demonstrieren-bundesweit-gegen-die-corona-politik-li.210823

• Aktueller Stand der Normenkontrollklage gegen die Maskenpflicht in Baden-Württemberg

„(…) (Hans U. P. Tolzin, 09.0.2022) Inzwischen wurden unser Normenkontrollantrag, der damit verbundene Eilantrag, zwei Anhörungsrügen und zwei Verfassungsbeschwerden beim Bundesverfassungsgericht (BVerfG) in Karlsruhe abgeschmettert. Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den etwa 300 Seiten mit Begründungen und Quellenangaben unseres Anwalts fand weder in Mannheim noch in Karlsruhe statt. Was das Robert-Koch-Institut (RKI), die deutsche Seuchenbehörde, sagt, ist automatisch sachlich richtig und muss nicht hinterfragt werden, so der einhellige Tenor der Richter. Und das, obwohl sie doch wissen müssen, dass das RKI gegenüber einem Vollblutpolitiker, nämlich dem alten wie jetzt auch dem neuen Bundesgesundheitsminister weisungsgebunden sind.
Die Politisierung der Gerichte in Baden-Württemberg, zeigt sich u. a. auch darin, dass selbst gravierende Formfehler der Bundesgesetze und Landesverordnungen nicht verfolgt werden. Hier geht es nicht mehr um Grundrechte und die Wahrung rechtsstaatlicher Prinzipien, sondern um „politische Korrektheit“ zum Schutze der eigenen Karriere. (…)“
Quelle: https://www.impfkritik.de/pressespiegel/2022020901.html

• Träume des Weltwirtschaftsforums werden wahr: Mit Impfpass und digitaler Patientenakte zur lückenlosen Überwachung

„Baden-Württemberg will ein Impfregister einführen, die Gesundheitsminister wollen den digitalen Genesenennachweis verpflichtend machen und alle Testzentren an die Kontrollinfrastruktur anschließen. Eine Impfpflicht soll dafür sorgen, dass jeder einen (digitalen) Impfpass haben muss. Wo das hinführen soll beschreibt das Weltwirtschaftsforum.
Der Impfpass ist auf gutem Weg digital-only zu werden, nur noch digital zu gelten, auf dem Handy oder notfalls als Papierausdruck mit QR-Code. In Berlin ist das schon so, in einigen europäischen Staaten ebenfalls. So komplex hat die Regierung die Regeln für unterschiedliche Kombinationen von Impfstoffen und Erkrankung und für unterschiedliche Zeiten seit der letzten Impfung gemacht, dass etwas anderes als digitale Erfassung und Kontrolle kaum noch effektiv möglich ist.
Nun soll der Genesenennachweis als Zugangsberechtigung für alles Mögliche ebenfalls den Weg des Digitalen gehen. (…)“
Quelle: https://norberthaering.de/macht-kontrolle/digital-health-deloitte/

• Omikron-Entdeckerin: „Man wird mich nicht zum Schweigen bringen“

„Angelique Coetzee war die Medizinerin, die auf die Omikron-Variante des Coronavirus stieß, erste Patienten behandelte – und Entwarnung gab. Aber in Europa habe das niemand hören wollen, sie sei von Regierungen unter Druck gesetzt worden. Im Exklusiv-Interview spricht sie über ihre Erfahrungen. (…)
WELT: Haben die Regierungen bei Omikron angesichts der niedrigeren Krankheitslast überreagiert?
Coetzee: Ich denke ja – sie haben definitiv überreagiert. Als wir darzulegen versuchten, dass es eine milde Erkrankung sei, sagten aufgrund der Anzahl von Mutationen alle, das stimme nicht. Die Leute wollten nicht glauben, dass es mild verlaufen kann. Man muss auf die Wissenschaft hören, aber man muss dabei das Krankheitsbild berücksichtigen, das die Ärzte beschreiben – das, was sie sehen, denn sie sind die erste Anlaufstelle. Und dann muss beides in Einklang gebracht werden. Sie müssen immer die Balance zwischen dem klinischen Bild und der Wissenschaft halten – das ist hier nicht passiert. (…)
Coetzee: Mir wurde gesagt, ich solle öffentlich nicht erklären, dass es eine milde Erkrankung sei. Ich wurde gebeten, von derartigen Äußerungen Abstand zu nehmen und zu sagen, es sei eine ernste Erkrankung. Das habe ich abgelehnt.
WELT: Was bedeutet das?
Coetzee: Ich bin Klinikerin, und dem Krankheitsbild zufolge bestehen keine Anzeichen dafür, dass wir es mit einer sehr ernsten Erkrankung zu tun haben. Der Verlauf ist überwiegend mild. Ich sage nicht, dass man bei einem milden Verlauf nicht krank wird. Die Definition einer milden Covid-19-Erkrankung ist eindeutig, und das ist eine WHO-Definition: Patienten können zu Hause behandelt werden, und eine Versorgung mit Sauerstoff oder Hospitalisierung ist nicht erforderlich. (…)“
Quelle: https://www.welt.de/politik/ausland/plus236780035/Omikron-Entdeckerin-Man-wird-mich-nicht-zum-Schweigen-bringen.html (hinter Bezahlschranke)

• Tichys Ausblick Talk – Prof. Wiesendanger: Wie Drosten & Co. die Öffentlichkeit täuschten

„Vor genau einem Jahr legte der Hamburger Physiker Roland Wiesendanger ein Papier vor, wonach das Corona-Virus nicht zufällig von einer Fledermaus auf den Menschen übergesprungen sei. Daraufhin wurde er von vielen Medien massivst attackiert und persönlich diffamiert. Vor allem Christian Drosten sorgte dafür, dass solche Theorien in Deutschland pauschal als „Verschwörungstheorie“ abgestempelt wurden. Mittlerweile dringt das Thema immer weiter durch. TE ließ Prof. Roland Wiesendanger schon früh zu Wort kommen. Jetzt ist er zu Gast bei Tichys Ausblick – und spricht ausführlich über die Gefahren der Gain-Of-Function-Forschung, die Sicht in der Wissenschaft und die fatale Rolle der Medien. (…)“
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=zFbYCS4heHk (Video)

• US-Repräsentantenhaus veröffentlicht Chronologie des Ausbruchs von SARS-CoV-2 aus dem Labor in China

„Das US-Repräsentantenhaus hat schon im August 2021 einen Bericht veröffentlicht, der die detaillierte Chronologie des Ausbruchs von SARS-CoV-2 aus dem Labor in Wuhan und die Beteiligung von US-Forschern an der Entwicklung des Virus aufzeigt. (…)
Einen Bericht habe ich mir heute aber genauer angeschaut, weil mich der Titel des Dokuments neugierig gemacht hat. Er lautete „House Republicans Report on Origins of Covid-19“ und umfasst 84 Seiten. Dabei handelt es sich um einen Bericht des United States House Committee on Foreign Affairs, das ist ein ständiger Ausschuss des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten. In dem Bericht wurde detailliert auf die Gain-on-Function-Forschung von Dr. Daszak in Wuhan eingegangen, die (unter anderem) von der Behörde von Dr. Fauci finanziert wurde. Daszak hat im Institute of Virology (WIV) daran geforscht, wie man Fledermaus-Coronaviren ansteckend für den Menschen machen kann.
Für Leser des Anti-Spiegel ist das nicht neu, ich habe das erste Mal im Juni 2021 darüber berichtet und danach immer wieder neu bekannt gewordene Details veröffentlicht.
Den Bericht des United States House Committee on Foreign Affairs vom August 2021 kannte ich noch nicht. Allerdings enthält er auch keine neuen Informationen, über die ich nicht schon berichtet hätte. Interessant ist jedoch, dass in dem Bericht die Chronologie der Ereignisse zusammengestellt wurde. Darin wird die Rolle von Dr. Daszak thematisiert, wenn auch nicht vollständig. Natürlich geht es den US-Abgeordneten, neben der Rolle von Daszak und Fauci, darum, China die Schuld an Covid-19 zu geben. (…)“
Quelle: https://www.anti-spiegel.ru/2022/us-repraesentantenhaus-veroeffentlicht-chronologie-des-ausbruchs-von-sars-cov-2-aus-dem-labor-in-china/

• Drosten rudert zurück: Gefährliche Experimente in Wuhan

„Dass das Coronavirus aus einem chinesischen Labor stammen könnte, bezeichnete Christian Drosten zu Beginn der Pandemie noch als Verschwörungstheorie. Jetzt räumt der Berliner Starvirologe ein: „Es wurden in Wuhan durchaus Sachen gemacht, die man als gefährlich bezeichnen könnte.“ (…)“
Quelle: https://www.cicero.de/innenpolitik/corona-drosten-interview-wuhan
siehe auch: https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/corona-wiesendanger-drosten-1.5524315 (hinter Bezahlschranke)

• RUBIKON: Im Gespräch: „Unsere Parallelgesellschaft“ (A. Christ, K. Jebsen, M. Meyen, D. Pohlmann)

„Im Rubikon-Exklusivgespräch diskutieren der Anwalt Alexander Christ, der Medienwissenschaftler Michael Meyen, der Publizist und Filmemacher Dirk Pohlmann und der gefährlichste Mann Deutschlands Ken Jebsen mit Walter van Rossum über „Unsere Parallelgesellschaft“.“
Quelle: https://odysee.com/@RubikonMagazin:d/unsere-Parallelgesellschaft:0 (Video)

• Selbstzensur der Geängstigten – ein Einblick in meine journalistische Praxis

„Stunden um Stunden investierte ich unlängst in ein Interview, um am Ende – nach zahlreichen Abänderungen der ursprünglich getätigten Aussagen – keine Freigabe dafür zu erhalten. Und das ist nicht das erste Mal: Ein kleiner Einblick in die praktizierte Selbstzensur von Wissenschaftlern und Medizinern in Zeiten wie diesen.
Von Larissa Breitenegger
Vor genau einem Jahr führte ich ein Interview mit einem Mediziner. Als ich in sein Büro kam, war er hochnervös. Da ich unser Gespräch aufnahm, verlangte er von mir eine Unterschrift, dass ich kein Wort ohne seine Freigabe veröffentlichen würde. Die erste Viertelstunde war ich damit beschäftigt, ihn zu beruhigen und Vertrauen herzustellen. Dann war ein normales Gespräch immer noch nicht möglich: Er wollte die Fragen, die ich ihm stellte, vorgeben. Nach längerem Hin und Her fanden wir einen gangbaren Modus, dann ging das Interview los – als ich es schließlich verschriftlicht und gekürzt hatte, schickte ich es ihm zur Durchsicht und Freigabe. Er bat um Bedenkzeit und wollte noch einen Freund, ebenfalls Mediziner, drüberlesen lassen. Schließlich meldete er sich nach zwei Wochen, um keine Freigabe zu erteilen – auf meine Bitte hin, es anonym zu veröffentlichen, verneinte er auch das. (…)“
Quelle: https://tkp.at/2022/02/10/selbstzensur-der-geaengstigten-ein-einblick-in-meine-journalistische-praxis/

• Corona: Szientismus oder Freiheit

„Die Wissenschaft lässt sich in der Corona-Pandemie zur technokratischen Steuerung der Gesellschaft missbrauchen, sagt der Wissenschaftsphilosoph Michael Esfeld. Wissenschaft als politisches Programm führt jedoch zum Kollektivismus und lässt sich mit den Grundrechten nicht vereinbaren.
Der Wissenschaftsphilosoph Michael Esfeld ist seit 2002 Professor an der Universität Lausanne und seit 2009 Mitglied der Leopoldina, der Nationalen Akademie der Wissenschaften. Sein Schwerpunkt ist die Philosophie der Physik und des Geistes. Auf einer Veranstaltung des liberalen Freiblickinstituts unter dem Titel „Wissenschaft und Pandemie: Wie geht es weiter?“ stellte er seine Überlegungen zur Rolle der Wissenschaft in der Corona-Pandemie zur Diskussion.
Esfelds These: Wissenschaft, die sich in der Coronapolitik für die technokratische Steuerung der Bevölkerung missbrauchen lässt, schadet sich und der Gesellschaft. Nach fast zwei Jahren Corona-Politik gehe es nicht mehr um einen Ausnahmezustand („epidemische Notlage“), in dem Grundrechte zeitweise ausgesetzt werden, um eine Notlage zu bewältigen, meint Esfeld. Es gehe vielmehr darum, eine „neue Normalität“ zu schaffen, die in einer umfassenden sozialen Kontrolle besteht. (…)“
Quelle: https://www.cicero.de/innenpolitik/politische-rolle-der-wissenschaft-corona-szientismus-oder-freiheit

• Von Experten und Fachidioten

„Vergessen wir bei einer späteren Aufarbeitung ja nicht die Riege bis auf die Knochen korrumpierter Wissenschaftler.
Diese Leuten wurden beauftragt und bezahlt — und sie lieferten. Sie lieferten wissenschaftlichen Sondermüll, pseudowissenschaftliche Auftragsarbeiten, massenweise, maximal verbreitet, im Mainstream beworben und hochgejubelt. Wir beobachten einen Kotau vor der Politik. Von Leuten, die trotzdem der irrigen Annahme scheinen, als unabhängig forschende Wissenschaftler zu wirken. Wie tief muss man sinken, um das alles mitzumachen? Welche Sozialisierung muss man erfahren haben, um nicht zu bemerken, für welche Zwecke man sich da benutzen lässt? (…)
Quelle: https://peds-ansichten.de/2022/02/leopoldina-max-planck-institut-viola-priesemann-npi-ard-wulf-rohwedder/

• Zwei Provinzen in Kanada heben Restriktionen auf – Der Machtkampf setzt sich fort

„(…) Seit Beginn dieser Woche hat es den Eindruck erweckt, als würden die Dinge in Kanada ein wenig außer Kontrolle geraten. Premier Justin Trudeau ist nach einigen Tagen Abwesenheit zwar wieder nach Ottawa zurückgekehrt, um das Parlament über die Notstandslage in der Hauptstadt zu adressieren. Es ändert jedoch nichts daran, dass sich weite Teile der arbeitenden Bevölkerung und Justin Trudeau völlig unversöhnlich gegenüberstehen. Festzuhalten bleibt, dass es in der Liberalen Partei inzwischen zum Rücktritt eines hochrangigen Angeordneten gekommen ist, dessen Erklärungen nachdenklich stimmen. Auf Kanadas Straßen wurde durch die Protestler seit Wochenbeginn zudem eine neue Front eröffnet, wodurch sich das immanent wichtige Handels- und Verkehrsnadelöhr der Ambassador Brücke in seinem interstaatlichen Verkehrsfluss bedroht sieht. Denn die erwähnte Brücke verbindet Windsor in Ontario mit der Autostadt Detroit im US-Bundesstaat Michigan. Am Dienstag musste diese Brücke aufgrund von neuen Trucker-Blockaden gesperrt werden, worauf die amerikanische Autoindustrie vor einem unmittelbar bevorstehenden Stillstand der Produktionsbänder in den Fahrzeugwerken der Region wegen des absehbaren Erliegens von Just-in-Time-Lieferungen gewarnt hatte. Unterdessen haben die Trucker-Proteste insofern Wirkung gezeigt, als dass der Premier der Provinz Saskatchewan am Dienstagnachmittag bekanntgab, alle bestehenden Covid-Restriktionen, einschließlich Impfpässen, komplett aufheben zu wollen. Weniger guten als zuvor erhofften Nachrichten aus der Provinz Alberta folgend, kam es durch die Protestler daraufhin zu einer Vollsperrung des Grenzübergangs zwischen Alberta und Montana in Coutts am Milk River, um Premier Jason Kenney aus der Reserve zu locken. Es besteht aus aktueller Sicht gewiss die Gefahr, dass der Landhandel zwischen Kanada und den USA zu einem möglichen Stillstand zu geraten droht. (…)“
Quelle: https://www.cashkurs.com/wirtschaftsfacts/beitrag/zwei-provinzen-in-kanada-heben-restriktionen-auf-der-machtkampf-setzt-sich-fort