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Ex-Diplomat Ischinger: Russland verantwortlich für neuen Ost-West-Konflikt

Berlin will wie der Westen insgesamt ein besseres Verhältnis zu Moskau. Das behauptet Wolfgang Ischinger, Chef der Münchner Sicherheitskonferenz. Russland will das aber nicht, meint er und macht dieses für die Krise seit 2014 verantwortlich. Ischinger ignoriert dabei Kritik an der westlichen Haltung, die auch sein Vorgänger Horst Teltschik übt.

Bedroht Donald Trump die EU und Deutschland?

US-Präsident Donald Trump hat kaum politische Gründe, gegen die Europäische Union (EU) zu sein. Das schreibt die Journalistin Eva C. Schweitzer in ihrem neuesten Buch. Doch der Geschäftsmann im Weißen Haus sieht die EU als Konkurrentin, stellt sie fest. Das führt die Autorin zu ihrem Titel: „Europa im Visier der USA“.

„Zusammenarbeit mit Russland der einzig sinnvolle und zukunftsweisende Weg“

Kooperation statt Konfrontation gegenüber Russland fordern zwei ehemalige hochrangige deutsche Politiker ein. Ex-Kohl-Berater Horst Teltschik und Ex-Genscher-Mitarbeiter Frank Elbe warnen den Westen vor den Folgen der aktuellen Politik gegenüber Moskau. Berlin muss aus ihrer Sicht für einen Ruck sorgen, um die Chancen der Zusammenarbeit zu nutzen.

Ex-Kohl-Berater kritisiert Westen: „Wir sind nie ein Stück auf Russland zugegangen“

Für die heutige Konfrontation mit Russland ist zum Großteil die westliche Politik verantwortlich. Das haben die Teilnehmer einer hochkarätig besetzten Diskussionsrunde am Montag in Berlin festgestellt. Sie haben auch an ehrliche Angebote aus Moskau und uneingelöste Versprechen des Westens erinnert – und an eine nie umgesetzte Zusage.

Umfrage: Mehrheit der Krim-Bewohner steht weiter zu Russland

Eine deutsche Studie zur Stimmung auf der Krim in diesem Jahr zeigt: Fast 80 Prozent der Menschen dort würden bei einem Referendum wieder für die Rückkehr nach Russland stimmen. Kritiker der deutschen Russland-Politik fordern deshalb, nicht mehr von einer „Annexion der Krim“ zu sprechen. Doch das wollen selbst die Autoren der Studie nicht.