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„Anschluss statt Wiedervereinigung“: Ökonom über Einheits-Folgen und Ostdeutschland 30 Jahre später
Auch nach 30 Jahren deutscher Einheit gibt es nicht die einst versprochenen „blühenden Landschaften“ in Ostdeutschland. Damit war nicht die Renaturierung des DDR-Gebietes gemeint. Es gibt manch kleineren und größeren „Garten“, wo wirtschaftliche Blütenträume wahr wurden. Der Ökonom Ulrich Busch hat im Gespräch einen Überblick gegeben.
„Trojanisches Pferd“ und „Fehlstart der Einheit“: D-Mark am 1. Juli 1990 in der DDR eingeführt
Am 1. Juli 1990 wurde in der noch bestehenden Deutschen Demokratischen Republik (DDR) die D-Mark der Bundesrepublik Deutschland (BRD) als Zahlungsmittel eingeführt. Damit begann die bereits im Januar des Jahres von Bundeskanzler Helmut Kohl und seinen Beratern beschlossene Währungs- und Wirtschaftsunion zwischen beiden deutschen Staaten.
17. Juni 1953: Panzer gegen rebellierende Arbeiter – nach US-Vorbild
Die Bundesregierung stellt die Ereignisse des 17. Juni 1953 in der DDR bis heute als einen „Volksaufstand“ dar. Historiker sprechen dagegen von einer „Arbeiter-Rebellion“. Wichtig ist die Rolle der sowjetischen Führung – und ein Beispiel der US-Besatzungsmacht in Westdeutschland. Sputnik hat mit dem Historiker Siegfried Prokop darüber gesprochen.
„Westmedien haben geholfen“ – DDR-Kritiker Rolf Henrich über das Ende der DDR. Teil 3
Rolf Henrich hat in einem Buch 1989 die DDR als „vormundschaftlichen Staat“ kritisiert. 1989/90 hat er sich aktiv für Veränderungen eingesetzt. Gegenüber Sputniknews hat er sich an die Rolle der Medien und Illusionen vor 30 Jahren erinnert. Er hat erklärt, warum er heute den Verfassungsschutz kritisiert und auch die BRD vormundschaftlich ist.
„Das ging so nicht weiter“ – DDR-Kritiker Rolf Henrich über das Ende der DDR. Teil 2
Der Rechtsanwalt Rolf Henrich hat 1989 mit dem Buch „Der vormundschaftliche Staat“ das DDR-System analysiert und kritisiert. Im September 1989 hat er dann das Neue Forum mitgegründet. Im Gespräch hat er erklärt, warum er vom SED-Parteisekretär zum SED-Kritiker wurde. Auch geschichtliche Fußnoten sowie Russland und die USA heute spielen eine Rolle.
„Wir hatten zu viel Angst“ – DDR-Kritiker Rolf Henrich über das Ende der DDR. Teil 1
Ein kleines Buch hat 1989 in der DDR große Wirkung gezeigt: „Der vormundschaftliche Staat“. Darin hat der Rechtsanwalt Rolf Henrich das politische System des Landes und seine Wurzeln kritisiert. Später hat er sich aktiv eingemischt und eingebracht in die Versuche, die DDR zu verändern. Im Gespräch hat er noch einmal zurückgeblickt.
Gorbatschows lang gehegter Plan? – Moskau und der „Mauerfall“. Teil 2
In Moskau haben führende KPdSU-Funktionäre lange vor dem 9. November 1989 über die deutsche Einheit nachgedacht. Dazu hat auch Generalsekretär Michail Gorbatschow gehört. Er hat in der Nacht des „Mauerfalls“ geschlafen und niemand hat ihn geweckt. Ob das geschah, weil hinter allem ein Plan gesteckt hat, bleibt eine offene Frage.
Ein sowjetischer „Engel“ am 9. November 1989? – Moskau und der „Mauerfall“. Teil 1
Die Öffnung der Grenze der DDR zur BRD und zu West-Berlin vor 30 Jahren hat viele überrascht. Das Ereignis an der Nahtstelle zwischen Warschauer Vertrag und Nato hat aber zu keinerlei militärischen Reaktionen geführt. Wer auf östlicher Seite dafür gesorgt hat, dass es friedlich von statten ging, scheint bis heute nicht vollends klar.